| Umbau eines ATX-Netzteils 300 Watt zu 14 V (13,8 V) 19 A |
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| Samstag, den 14. April 2012 um 06:47 Uhr |
Umbau eines ATX-Netzteils zu 300 Watt 14 V (13,8 V) 19 ANachdem ich einige AT-Netzteile und ein ATX-Netzteil umgebaut habe, um stabile 13,8 bis 14,2 Volt zu erhalten, habe ich ein weiteres ATX-Netzteil umgebaut. Die mechanischen Arbeiten haben sich wegen des gedrängten Aufbaus als schwierig erwiesen. Nachfolgend einige Bilder zur Anregeung. Weiterführende Links von mir: Wer noch keine AT- oder ATX-Netzteile umgebaut hat, sollte die nachfolgenden Links und dortigen Sicherheitshinweise durchlesen. - Ausführliche Umbauanleitung für AT-Netzteile
Merkmale und Merkwürdigkeiten des umgebauten Netzteils: Bei diesem umgebauten ATX-Netzteil handelt es sich um ein Exemplar mit 300 Watt Leistung aus dem Jahr 2002, das vor dem Umbau etwa 5 Jahre im Einsatz eines Bürorechners war. Laut Aufdruck schafft der 12-Volt-Ausgang 15 Ampere. Nach dem Umbau schaltete sich der Strom aber nicht nach 15 Ampere ab. Kurzzeitig belastete ich den Ausgang mit 19 Ampere. Dabei sackte die Ausgangsspannung um etwa 200 mV gegenüber der Leerlaufspannung ab. Wenigstens ist das Netzteil kurzschlussfest, was ich mit einer Feinsicherung testete, welche die Abschaltung überlebte. Ein zusätzliches Rauschen auf den Kurzwellenbändern konnte nicht festgestellt werden.
Falls beim eingebauten Spannungteiler der Widerstand R1 zwischen der abgetrennten 5-Volt-Insel und 12-Volt hohohmig wird, steigt die Ausgangsspannung auf knapp über 24 Volt an. Ein eventueller Überspannungsschutz funktioniert also nicht. Die zu hohe Spannung könnte ein angeschlossenes Gerät beschädigen. Der fehlende Überspannungsschutz gibt allerdings Raum für weitere Experimente, um ein Netzteil mit einstellbarer Spannung zu erhalten. Ein leistungsstarker 12-Volt-Lüfter aus der Bastelkiste wurde über den -5-Volt-Ausgang betrieben, damit sich dieser Lüfter nicht zu schnell dreht. Besser ist es jedoch den Originalanschluss zu verwenden, da dieser eine temperaturabhängige Drehzahlregelung liefert. Mit dem Netzteil betreibe ich meinen Kurzwellentransceiver (FT-747GX). Schaltet man das Netzteil ab, sinkt die Spannung langsam ab, so dass dadurch im Transceiver die Relais klappern. Nun habe ich noch eine andere Merkwürdigkeit entdeckt. Schaltet man den Transceiver im laufenden Betrieb zu, schaltet sich das Netzteil einfach ab. Der Transceiver benötigt beim Empfang etwa 1 Ampere. Diese Abschaltung war auch nicht zu verhindern, wenn man dem Netzteil eine Grundlast von 2 Ampere mit einer Glühlampe spendierte. Schaltet man im laufenden Betrieb im Leerlauf einen Ohmschen Widerstand, welcher 13 Ampere benötigt, hinzu, läuft das Netzteil hingegen problemlos weiter. Das Netzteil hat offenbar besonders große Probleme mit Lasten, die induktive Anteile besitzen, wenn sie im Leerlauf hinzugeschaltet werden. Die Sende-Empfangsumschaltung mit den ständigen Lastwechseln funktioniert ebenfalls problemlos. Fazit: Manche Schaltnetzteile verhalten sich nach dem Umbau etwas problematisch, andere funktionieren hingegen einwandfrei. Ob das Schaltnetzteil solide verarbeitet war oder ein Billigprodukt war, hat darauf keinen Einfluss. Kommentierte Bilder:
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. April 2012 um 19:26 Uhr |
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3. Dezember 2012
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Volker, SM5ZBS