E1 - Das interaktive Elektronik-Lern-und-Berechnungs-Programm Drucken E-Mail
Dienstag, den 22. September 2009 um 14:28 Uhr

E1 - Das interaktive Elektronikprogramm Version 2 - Berechnung und Simulation von Elektronikschaltungen zum kostenlosen Download

Die nachfolgende 13,6 MB große Zip-Datei e1.zip enthält alle Berechnungsprogramme, Lernprogramme, Schaltungen, Simulationsdateien und Textdateien der E1:

Hier Klicken zum Download der e1.zip von http://elektronikbasteln.pl7.de
 



Das Programm ist kostenlos. Für eine freiwillige Spende von drei Euro pro Download wäre ich sehr dankbar.

Was ist die E1? Die E1 verfolgt den Zweck, mit Hilfe interaktiv gestalteter Lernprogramme und einem Simulationsprogramm die Grundlagen der Schaltungstechnik zu verstehen und einfache Berechnungen selbständig ausführen zu können. Das Programm läuft auf allen Windows-Versionen. Eine Installation ist nicht erforderlich. Einfach die Zip-Datei herunterladen, auf der Festplatte entpacken und dann mit der inhalt.exe aufrufen. Schon ist man "drin".
 

 

Die E1 als CD-ROM erschien in ihrer ersten Auflage 1997.

Meine CD-ROM, ist seit einigen Jahren nicht mehr im Handel und wurde etwa 15.000 Mal verkauft, hauptsächlich über Conrad, ELV, Reichelt, FUNKAMATEUR und dem DARC-Verlag.

Für wen ist die E1 interessant: Sie ist besonders für Anfänger und Hobby-Elektroniker interessant, die sich in die Grundlagen der Schaltungstechnik einarbeiten möchten, um eigene Schaltungen zu entwickeln oder vorhandene Elektronik-Schaltungen zu verändern. Dazu muss man die Schaltungen selbst dimensionieren können. Eben dies bringt einem die E1 bei. Mathematikkenntnisse der Realschulabschlussklasse reichen dazu völlig aus. Die interaktiven Lern- und Berechnungsprogramme erleichtern die eigene Schaltungsentwicklung. Besonders lehrreich ist es, wenn man noch einen Schaltungs-Simulator für die Elektronik wie Spice oder PSpice verwendet. Ich selbst benutze die E1 auch, weil ich mir die Rechenarbeit ersparen möchte und um meine Erinnerungslücken zu schließen.

Deinstallation des Programms: Einfach wieder das entpackte Zip-File löschen. Es enthält alle notwendigen DLLs und alle Dateien. Windows-Einstellungen werden durch das Entpacken und Ausführen des Programms nicht beeinflusst.

Bekannte Probleme: Kann sein, dass die WRI-Dateien nicht mit der Write.exe (Wordpad) lesbar sind. Statt Bilder erscheinen unsinnige Zeichen. Dann mit Word aufrufen. Viele dieser Text-Dateien habe ich bereits hier als HTML-Seiten vorgestellt.

Getestet habe ich das Programm auf Windows 3.1, Windows 95, Windows 2000 und Windows XP. Falls es auf höheren Windows-Versionen nicht mehr läuft, dann hilft es zum Beispiel mit Hilfe von Virtual Box ( https://www.virtualbox.org/ ) eine virtuelle Maschine zu installieren, in der dann ein älteres Windows läuft.

Interaktive Lehr- und Berechungsprogramme: Die E1 besteht aus zahlreichen Berechnungsprogrammen, die auch erklären, wie man die Schaltungen mit einfachen, mathematischen Methoden hinreichend genau berechnen kann. Diese Berechnungsprogramme kann man auch mit einem Simulationsprogramm verknüpfen. Hier zum Beispiel das Berechnungsprogramm eines Schmitt-Triggers mit einem Operationsverstärker:

Schmitt-Trigger Berechnungsprogramm, Berechnungsprogramm für einen Schmitt-Trigger mit Operationsverstärker.

Auf der zweiten Seiten dieses Programm ist die Dimensionierung und die Wirkungsweise der Schaltung erklärt:


So wird der Schmitt-Trigger berechnet. Auf der zweiten Seite des Programm wird mit Hilfe von Animationen der Berechnungsweg Schritt für Schritt erklärt.

Alle Programm sind interaktiv erklärt. Fährt man mit der Maus über ein Stichwort oder ein Bauteil, erfolgen weitere Erklärungen oder Animationen im Schaltbild, wie es das nachfolgende Video zeigt:


Einblick im Schnellverfahren in des Lern- und Berechnungsprogramm über den astabilen Multivibrator mit zwei Transistoren (Rechteckgenerator). Die mit Animationen versehenen Texte machen das Lernen leichter.

Liste der Berechnungs- und Lernprogramme (Auszug):

Emitterschaltung ohne Gegenkopplung
Emitterschalung mit Stromgegenkopplung
Emitterschaltung mit Spannungsgegenkopplung
Kollektorschaltung (Emitterfolger)
Kollektorschalung mit Darlingtontransistor
Zweistufiger Transistorverstärker mit Gegenkoppplung
Konstantstromquelle mit Zenerdiode
Konstantstromquelle mit zwei Dioden und pnp-Transistor
Spannungsstabilisierung mit Transistor und Z-Diode
Transistor als Schalter
Schmitt-Trigger mit zwei Transistoren
Rechteckgenerator mit zwei Transistoren

Operationsverstärker invertierend
Operationsverstärker nichtinvertierend
Operationsverstärker als Addierer
Operationsverstärker als Subtrahierer
Operationsverstärker als Konstantspannungsquelle
Operationsverstärker als astabiler Multivibrator
Aktiver Tiefpass 3. Ordnung
Aktiver Hochpass 3. Ordnung

Einfache Spannungsstabilisieurng mit einer Z-Diode und einem Vorwiderstand

Berechnungsprogramme zum Timer NE555

Ohmsches Gesetz (Strom Spannung Widerstand Leistung)
Umrechnung Frequenz Periode Wellenlänge
AL-Wert einer Spule
Windungszahl einer Zylinderspule
Blindwiderstand Spule
Effektiv- und Spitzenwert sinusförmiger Wechselspannung
Berechnungen am Schwingkreis
RC-Hoch- und Tiefpass
Parallel- und Serienschaltung von Spulen, Kondensatoren und Widerständen
Umrechnung Stern- und Dreieckschaltung
Antennenabstandsberechnung (mit Dämpfung der Koaxialkabel)
Satz von Pythagoras, Trigonometrie


Simulationsprogramm: Dann fehlt Euch nur noch das Simulationsprogramm Microsim Version 8.0, wenn Ihr auch simulieren wollt. Es befindet sich hier unter http://www.rose-hulman.edu/~herniter/Software/Cadence/pspice_chunks.html zum Download. Beim Installieren muss man Design Lab auswählen und den vorgegebenen Pfad wählen, denn für eine erfolgreiche Verknüpfung zwischen Simulationsprogramm und den Berechnungprogrammen muss alles auf dem gleichen Festplattenlaufwerk untergebracht werden. Dann müsste es klappen. Diese Liteversion ist auf 64 Knoten beschränkt, womit man allerdings Schaltungen mit bis zu 100 Bauteilen simulieren kann. Die mitgelieferten Modelle reichen für alle Versuche auf der E1 aus. Wer mit den Modellen dieser Lite-Version nicht auskommt, findet unter http://www.elektronikschule.de/~krausg/ eine Auswahl von über 40.000 PSpice-Modellen. Wie man diese in Microsim Version 8 einbindet, ist mittels Videos auf http://www.janson-soft.de/seminare/links.htm ziemlich weit unten in der Liste erklärt. Ganz einfach ist es nicht. Man muss die Anleitungen Schritt für Schritt durchgehen.

Ebenfalls kostenlos ist das Digitaltechnik-Lernprogramm, welches unter http://www.ele ... nik-lernprogramm-e2.html zur Verfügung steht.

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 07. März 2015 um 08:05 Uhr
 
18. September 2015

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