26. Dezember 2025
Mit kostenlosen Tools kann jeder kleine Kurzfilme komplett mit Künstlicher Intelligenz erstellen – kein Bild, keine Bewegung ist real. Ich zeige euch, wie es funktioniert.
Close Encounters – Ein Kurzfilm komplett mit der KI Grok erzeugt: Mein erstes Übungsprojekt eines „richtigen“ Kurzfilms – erstellt aus etwa einem Dutzend Einstellungen, die ich vollständig mit der KI Grok generiert habe. Den Videoschnitt habe ich mit OpenShot gemacht.

Wie war meine Vorgehensweise und welche Tools kamen zum Einsatz? Jeder kann das im Prinzip nachmachen. Es ist mein erstes Übungsprojekt eines „richtigen“ Kurzfilms – erstellt aus etwa einem Dutzend Einstellungen, die ich vollständig mit der KI Grok generiert habe. Den Videoschnitt habe ich mit OpenShot gemacht. Alles mit kostenloser Software und kostenlosen Diensten.
Der Kurzfilm „Close Encounters“ dauert nur eine Minute und hat ein Happy End.
Zeitaufwand: etwa 2 bis 3 Stunden. Die Rohfassung war nach einer Stunde fertig. Der Feinschliff dauert immer etwas länger. Perfektion ist jedoch nicht notwendig, um ein überzeugendes Ergebnis zu erzielen.
Es gibt inzwischen viele beeindruckende und visuell wunderschöne KI-Animationen. Dieses Beispiel gehört jedoch zu den wenigen, bei denen ein szenischer Schnitt mit stimmigen Übergängen gelingt und tatsächlich eine kleine Handlung erzählt. Die eigentliche Herausforderung liegt im Prompting: Die KI so zu führen, dass sie nicht nur schöne Bilder liefert, sondern auch die passenden Kameraeinstellungen für eine zusammenhängende Szene. Voraussetzung dafür ist ein grundlegendes Verständnis von Storyboards und filmischer Dramaturgie.

Die Vertonung hat Grok übrigens automatisch erledigt. Kein perfektes Ergebnis, aber dennoch überzeugend. Das hat mir viel Zeit erspart, weil Grok die Soundeffekte gleich passend mitgeliefert hat.
Einschränkungen von Grok: Mit Prompting lassen sich Bilder erzeugen, die sich mit weiteren Prompts animieren lassen, die eine maximale Länge von 6 Sekunden haben. Für einen Umschnitt merkt sich Grok nicht die vorangegangene Einstellung. Man muss also immer dasselbe Bild als Ausgangssituation wählen. Für den Videoschnitt ist es praktisch, wenn eine Parallelhandlung existiert – das erspart komplizierte Umschnitte.
Auf meiner Seite https://elektronikbasteln.pl7.de/wie-sich-kuenstliche-intelligenz-mit-unfreiwilliger-komik-das-radiobasteln-vorstellt gibt es eine detaillierte Beschreibung meiner Vorgehensweise.

Wer genau hinschaut, entdeckt ein paar kleine Unstimmigkeiten: Grok folgt nicht immer exakt dem Prompt. Mich würde interessieren, ob ihr die Unstimmigkeiten findet – schreibt sie bitte ins Kommentarfeld von YouTube. Viele Fehler fallen beim ersten Betrachten noch nicht auf, weil das Auge abgelenkt ist. Was fällt euch auf Anhieb auf? Das würde mir sehr weiterhelfen.
The Old Man and the Bears (3. Version) – Ein lustiger Kurzfilm vollständig mit Künstlicher Intelligenz erzeugt:
Eine lustige Geschichte von Bären und einem Funkamateur. Alle Einstellungen wurden ebenfalls von Grok erzeugt.
Die 4. Version meines Kurzfilms (Länge: über 4 Minuten) über einen Funkamateur, der Besuch von einer Gruppe Braunbären bekommt. Ich habe mir für die lustige Geschichte ein besonderes Happy End ausgedacht. Aber ich möchte nicht zu viel verraten. Alle Einstellungen wurden erneut mit der KI Grok erzeugt. Geschnitten wurde der Film mit der Software OpenShot. Ähnlichkeiten mit wirklichen Orten, Handlungen, Personen und Bären sind rein zufällig. Jede Einstellung ist das Ergebnis einer Künstlichen Intelligenz.
Viel Spaß beim Anschauen!