IP-Telefonie (VoIP) senkt meine Telefonrechnung gegen Null Drucken E-Mail
Mittwoch, den 28. Oktober 2009 um 14:53 Uhr

Meine persönlichen Erfahrungen zur IP-Telefonie (VoIP) als Anfänger mit der Fritz!Box, dem Speedtouch 716 WL und 780 WL und dem Softphone X-Lite

Seit über einem Jahr beschäftige ich mich aus praktischen Gründen mit dem Telefonieren über das Internet, genannt Voice over IP. Alles begann mit einer IP-Telefonnummer beim IP-Provider Sipgate und endete mit einem kleinen Asterisk-SIP-Server für Versuchszwecke.

Der Einstieg für Anfänger. Was ist VoIP und was bringt es mir? Da ich in Schweden wohne, suchte ich eine günstige Möglichkeit, um nach Deutschland telefonieren zu können. Auch wollte ich aus Deutschland günstig angerufen werden. IP-Provider im In- und Ausland machen es möglich. Bei ihnen kann man auf deren Webseiten kostenlose Telefon-Nummern ohne Grundgebühren erwerben. Einige dieser IP-Provider bieten auch kostenlose Telefon-Nummern mit einer Ortskennzahl an. Der Anrufer merkt weder am Gespräch noch an seiner Telefonrechnung, dass er mit einem IP-Telefon verbunden ist, das irgendwo auf der weiten Welt mit dem Internet verbunden ist. Diese IP-Telefonnummern sind ohne einen Pfennig zu bezahlen oft nach wenigen Minuten einsatzbereit. Von ihnen können auch andere IP-Telefonnummern desselben Providers kostenlos angerufen werden. Möchte man allerdings "nach draußen" in das Postnetz telefonieren, muss man einen Betrag an den IP-Provider bezahlen. Diesen Betrag kann man dann abtelefonieren. Aber das ist nur eine vieler möglicher Zahlungsarten.

Technische Voraussetungen: Benötigt wird ein ADSL-Internet-Zugang mit Flatrate und empfehlenswert sind mindenstes 100 kBit/sec Datendurchsatz für den Upload und Download. Selbstverständlich muss der Internet-Provider auch IP-Telefonie zulassen, was leider nicht bei allen der Fall ist. Eine Suche in den Foren ergibt eine aktuelle Auskunft, welche Kandidaten problematisch sind. Wenn keine Softphones wie X-Lite zum Einsatz komme sollen, benötigen wir für die IP-Telefonie einen Router, an dem normale, analoge Telefone angschlossen werden können. Die Eignung erkennen wir an den Telefonbuchsen hinten am Router, welche die gleiche Form haben wie die Buchse für den WLAN-Anschluss. Das ist der Anschluss, der zum Splitter geht, welcher wiederrum in der Telefondose an der Wand steckt. Hat unser Router keine Telefonanschlüsse, können wir zum Beispiel eine günstig ersteigerte Fritz!BoxFon als Client konfigurieren. Damit haben wir einen ATA und diesen können wir über das LAN mit einem Patch-Kabel mit dem Router verbinden. Dieses Kabel hat an beiden Enden RJ45-Stecker. Als Telefone tun es "stinknormale" analoge Tasten- oder Schnurlos-Telefone. Oft lassen sich mehrere Telefone, denen verschiedene Telefonnummern zugewiesen werden können, an einen Router anschließen. Ganz alte Telefone mit Wählscheibe und Impulswahl funktioneren alllerdings nicht mehr an den ATAs und Routern. Unter http://www.sipgate.de/user/tour.php?tp=2 findet sich eine an Hand von Grafiken erklärte Einführung für den zukunftigen VoIP-Anwender.

Das Kabel zwischen Telefon und Router: Als Kabelverbindung zwischen dem Router und dem Telefon besorgen wir uns eines, welches an beiden Enden RJ11-Stecker besitzt. Solche Kabel gibt es in fast jedem Kaufhaus. Diese Kabel haben vier Adern, wobei die beiden inneren vertauscht sein dürfen und die beiden äußeren Adern ebenfalls miteinander vertauscht sein dürfen, was bei manchen Kabeln der Fall ist. Das spielt keine Rolle. Doch die Tücke steckt im Detail, denn ich schloss ein altes Schnurlostelefon Baujahr 1995 an, bei dem die beiden inneren Adern mit den beiden äußeren Adern vertauscht waren. Also musste ich mir eine kleine Platine basteln, die dafür sorgte, dass die beiden äußeren Drähte nach innen kamen und die beiden inneren nach links außen und rechts außen (siehe Skizze). Nach dem Auftrennen und Umlöten des Kabels klappte es auch mit dem alten Schnurlostelefon, das in Deutschland übrigens nicht mehr zugelassen wäre.

Rückseite eines Routers
Rückseitige Anschlüsse eines für IP-Telefonie geigneten Routers (Speedtouch 716 WL). Mit Phone sind die beiden Anschlüsse für die Telefone bezeichnet. Optional kann an PSTN ein Telefon an das Postnetz angeschlossen werden. Der Anschluss DSL wird mit dem Splitter verbunden. Ganz rechts ein Anschluss für ein weiteres Gerät (z.B. PC oder ATA) an das LAN.

Router konfigurieren und Telefon-Verbindung testen: Nachdem wir uns bei einem IP-Telefon-Provider eine Nummer besorgt haben, müssen wir die Zugangsdaten des Providers in den Router eintragen. Wie das geht, verraten einem oft die Provider selbst auf deren Hilfe-Seiten. Die meisten Router lassen sich über den Web-Browser konfigurieren. Dazu tippen wir statt einer Internet-Adresse die IP-Nummer des Routers ein, um in das Konfigurationsmenü des Routers zu gelangen. Haben wir alles richtig gemacht, können wir einen Test-Anruf vornehmen, der auch dafür sorgt, dass wir angerufen werden. Alles ist natürlich kostenlos. Nach meinen persönlichen Erfahrungen finde ich Sipgate in dieser Hinsicht sehr anfängerfreundlich.

Telefonanlage

Experimente mit drei Telefonen, der Fritz!BoxFon als ATA und dem SpeedTouch-Router, welcher an der Wand montiert ist. Bis zu 4 Telefone können auf diese Weise gleichzeitig im LAN  oder Internet betrieben werden.

VoIP mit SpeedTouch 716 WL und 780 WL: Meine ersten Erfahrungen machte ich mit dem Router SpeedTouch 716 WL, das auf seiner Rückseite zwei Telefon-Anschlüsse besitzt. Ich besorgte mir zwei Nummern des gleichen Anbieters und hatte damit eine keine Haustelefonanlage. Selbstverständlich ist die Haustelefonanlage auch von und zum Postnetz anwählbar. Allerdings kam der nächste Stolperstein, denn der Router schaltete sich nach jedem Stromausfall nach dem Booten wieder aus, um dann wieder neu zu Booten und dieses Spiel in alle Ewigkeit fortsetzen. Nur ein Abklemmen des DSL-Anschluss und Deaktivieren der Telefoneinträge brachte dieses Dilemma zum Stillstand. Der Fehler ließ sich nur durch ein Firmware-Update beseitigen. Hier half mir das SpeedTouchforum in vorbildlicher Weise. Unter http://www.speedtouchforum.de/viewtopic.php?t=3605 ist dokumentiert, wie mir geholfen werden konnte. Ich lernte nicht nur das Aufspielen der Firmware, sondern auch wie mit Telnet die Konfiguration des Routers verändert werden kann. Hinterher erscheint einem alles so einfach. Folgende Veränderung war beim 780WL notwendig, damit eine angeschlossene Fritz!Box als ATA einwandfrei funktioniert:

:connection timerconfig timer=udpidle value=1800
:connection timerconfig timer=udpkill value=1200
:connection unbind application=SIP port=5060
:connection appconfig application=SIP timeout=3600 trace=enabled tracelevel=3

Tipp zum Kauf eines SpeedTouch 780 WL: Das SpeedTouch 780 WL (Abbildung hier Dokumentation hier) gibt es gebraucht günstig im Internet. Oft sind sie mit einer Spezialfirmware von Tele2 oder einer anderen Firma gebrandet. Diese Firmware muss im BootP Modus entfernt und durch die normale Firmware ersetzt werden, damit der Router für andere Internet-Anbieter tauglich ist. Solche Router sind dann "unlocked". Die Vorgehensweise ist unter http://www.speedtouchforum.de/viewtopic.php?t=1089 genau beschrieben. Weitere Erfahrungen mit dem Tausch der Firmware lassen sich unter http://www.brice-online.de/ .... -weg-mit-tele2-firmware/ aufrufen.

Kleine Linkliste zum Thema SpeedTouch-Router: SpeedTouchforum, SpeedTouchSupportFourmNZ, Konfigurations-Tipps, Doku ST780WL und weitere Router, Henrik Nordströms Tipps zum ST780WL,

FritzBoxFon
Eine gebrauchte Fritz!BoxFon kommt bei mir nur als ATA hinter dem Router zum Einsatz. Nach einem verpassten Anruf blinkt eine LED und im Web-Interface der Fritz!BoxFon kann ich erfahren, wer mich wann anrufen wollte. Das ist nur eine der zahlreichen Eigenschaften dieses Routers.
 

Konfiguration der Fritz!BoxFon für eine Telefon-Nummer von Sipgate. Unter Telefon-Nr. tragen Sie die vollständige Telefonnummer ein. Die SIP-ID besteht aus sieben Ziffern. Dann noch das Passwort eintragen und die Konfiguration ist abgeschlossen.

VoIP mit der Fritz!BoxFon: Meine beiden Router von SpeedTouch erlauben nur zwei Telefonnummern, die beim gleichen Provider registriert sind. Dies reicht iin den meisten Fällen aus. Ich wollte allerdings mehrere Nummern verschiedener Provider nutzen. Zum Beispiel telefoniere ich in das Postnetz über http://www.personal-voip.de raus und lasse mich über http://www.sipgate.de anrufen. Außerdem betreibe ich noch ein paar ausländische Nummern und eine schwedische, was gerade auf Reisen die Kosten für Auslandstelefonate senkt. Mit der Fritz!BoxFon geht das. Sie kann gebraucht günstig ersteigert werden. Bei der Fritz!Box kann man zudem einstellen, welches der beiden angeschlossenen Telefone bei welchen Nummern klingeln soll. Über welchen Provider telefoniert werden soll, kann am Telefon durch das Voranstellen von Auswahltasten erreicht werden. Die vollständige Eingabe lautet dann z.B. *123#00498912345.

Fritz!BoxFon als ATA hinter einem SpeedTouch-Router: Was in meinem Fall beim Zusammenspiel zwischen Speedtouch und Fritz!BoxFon zu beachten war, habe ich unter http://www.speedtouchforum.de/viewtopic.php?t=4236 dokumentiert. Erst nach dem Umkonfigurieren des Routers mit CLI-Befehlen via Telnet gingen viele weitere IP-Telefon-Provider einwandfrei.

Fritz!BoxFon als ATA an einer Pseudo-DMZ: Denkbar ware es auch, die Fritz!BoxFon an einer DMZ (in diesem Falle Exposed Host als Pseudo-DMZ) zu betreiben, was eine Möglichkeit bei vielen Router-Fabrikaten ist (bei einm D-Link-Router über ein lang erfolgreich erprobt). Bei SpeedTouch wird das Einrichten einer Pseudo-DMZ als "Assign the public IP address of a connection to a LAN device" oder "Öffentliche IP-Adresse einer Verbindung einem LAN-Gerät zuweisen" umschrieben. Unter http://www.speedtouchforum ... 28216 steht etwas mehr dazu.

D-Link und DMZ
Einrichten einer Pseudo-DMZ für ein Gerät in einem Router von D-Link. Das Gerät ist in diesem Falle eine als ATA betriebene Fritz!BoxFon.

Modems mit Annex A oder Annex B: In Deutschland funktionieren nur Modems mit der Spezifikation Annex B, während in fast allen anderen Ländern auf der Welt wie z.B. Schweden nur Annex A funktioniert. Manche Router lassen sich per Firmware anpassen. Oft ist dann aber der ADSL-Empfang auf der Telefonleitung nicht so empfindlich wie gewohnt und der Internet-Zugang ist instabil. Speedtouch-Modems lassen sich nicht per Firmware anpassen. Dafür ist die Hardware optimal entweder für Annex A oder Annex B angepasst. Unter http://de.wikipedia.org/wiki/G.992.1 sind die Hintergründe zu Annex A und B erklärt. In Deutschland wurde Annex B gewählt, damit ADSL und ISDN auf der selben Telefonleitung gleichzeitig funktionieren. Bei Annex A geht das nicht, weil das Frequenzband für ADSL etwas tiefer liegt und mit dem Frequenzbereich für ISDN kollidieren würde. Durch die tiefere Frequenz ist aber die Dämpfung auf dem Telefonkabel geringer, was längere Telefonleitungen und/oder höhere Geschwindigkeiten erlaubt. Vor dem Hintergrund, dass ISDN ein aussterbendes System ist, war Annex B ein Fehlgriff. Hinterher ist man immer schlauer.

Es geht auch ohne Telefon, ATA oder VoiP-fähigen Routern: Dazu muss man sich die kostenlose Version des Programms X-Lite herunterladen. Man telefoniert dann über ein Softphone mit Hilfe eines Headsets. Ich finde das recht umständlich, weil der Rechner ständig laufen muss und mit dem Headset in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist.

Lädt man sich das Softphone X-Lite direkt von http://www.sipgate.de herunter, ist es schon für seinen Account konfiguriert. Unter http://www.counterpath.com/x-lite.html befindet sich eine Version von X-Lite, welche sich für praktisch jeden VoIP-Provider konfigurieren lässt.

Es ist aber eine interessane Lösung für unterwegs. Überall, wo ein Hotspot oder Internet-LAN ist, kann der Reisende mit seinem Notebook über das Internet telefonieren. Softphones gibt es auch für PDAs und Smartphones.

Telefonieren mit VoIP auf Smartphones: Dies habe ich am Beispiel von SJphone unter Handy-Telefonate kostenlos mit SJphone und VoIP ausführlich beschrieben.


Mein gebraucht ersteigertes MDA-Vario. Auf ihn installierte ich das Freeware-Programm SJphone. Es spart mir unterwegs und vor allen Dingen im Ausland jede Menge Handy-Gebühren und senkt die Telefonrechnung. Bei Zugang zu WLAN kostet mich tas Telefonieren innerhalb des gleichen VoIP-Anbieters keinen zusätzlichen Cent. Das gilt dank VoIP auch weltweit für Auslandstelefonate.

Liste einiger IP-Telefon-Provider: Nachfolgend eine unvollständige Liste in- und ausländischer Provider, bei welchen mit Ausnahme von voip-dsicount eine kostenlose Anmeldung möglich ist und keine laufenden Gebühren anfallen. Einige Provider habe ich getestet:

Deutschland:
www.dus.net (0180-Nummern, klappt bei mir derzeit nicht vom Postnetz, aber sehr gut innerhalb von dus.net)
www.personal-voip.de/de/start/ (sehr günstig zum raustelefonieren 1 Cent/Mi. ins deutsche Festnetz, arbeitet zuverlässig)
www.sipgate.de (für viele Regionen kostenlose Nummern mit Ortsvorwahl, bei der Anmeldung müssen alle persönlichen Daten stimmen, Wikipedia-Artikel über Sipgate)
www.sipcall-voip.de (01801-Nummern, von mir noch nicht getestet)
www.bellshare.com (von mir noch nicht getestet, 1 Cent/Minute ins deutsche Festnetz)
www.sip2tel.de (von mir noch nicht getestet)

www.voip-discount.com (Von mir noch nicht getestet. Besonders günstig für Auslandstelefonate. Verwirrend gemachte Seite. Trotzdem hat der Anbieter, der zur Betamax-Gruppe mit Sitz in Deutschland gehört, anscheinend einen guten Ruf. Telefonanbieter von Betamax arbeiten meist nach dem gleichen Prinzip. Zum Beispiel erinnert der ebenfalls zur Betamax-Gruppe gehörige Auftritt http://www.freecall.com an voip-discount.com und die Vorgehensweise ist fast identisch. Der Kunde zahlt einen Betrag von etwa 10 Euro ein und kann dann z.B. maximal 300 Minuten pro Woche in viele Länder kostenlos telefonieren. Danach kosten die Gespräche ab 1 Euro-Cent/Minute. Nach ein paar Monaten verfällt der einbezahlte Restbetrag und das Konto muss neu aufgeladen werden. Hier ein Kommentar. Zum Starten muss meist eine EXE-Datei installiert oder aufgerufen werden, mit der dann direkt aus dem PC telefoniert werden kann. Mit Hilfe der EXE-Datei, die dann eventuell später wieder gelöscht werden darf, findet man auch die Daten heraus um mit X-Lite arbeiten zu können oder einen VoiP-fähigen Router konfigurieren zu können. Dann klappen die Telefonate auch über ein normales Telefon. Bei voip-discount.com soll dies jedenfalls funktionieren.

Unter http://www.voipbuster.com/en/geo.html (ebenfalls Betamax) kann offenbar das Land seiner gewünschten Nummer selbst gewählt werden. Für Schweden wird einem dann eine Stockholmer Nummer zugeteilt. Da Orts- und Ferngespräche in Schweden den gleichen Tarif im postalischen Festnetz haben, hat die Vorwahl keine Bedeutung für die Telefonkosten. Alle 120 Tage muss man leider sein Konto mit etwa 10 Euro aufladen, um seine Nummer behalten zu können. Dafür hat der durchschnittliche Telefonkunde für 2,50 Euro/Monat quasi eine Flatrate für das Inland und viele Auslandstelefonate.)


Schweiz:
www.sipcall.ch (Vorwahl 032, funktioniert bei mir. Telefonate innerhalb von sipcall.ch sind kostenlos. Man muss dann als Telefonnummer den Benutzernamen, der mit 413251.. anfängt, wählen. Beim Beantragen der Nummer die richtigen persönlichen Daten angeben. Am nächsten Tag bekam ich eine Mail mit der Bitte eine Kopie meines Passes oder Personalausweises zuzusenden. Das habe ich dann gemacht und ein paar Stunden später erhielt ich meine Zugangsdaten. Dies ging also problemlos, obwohl mein Wohnort Schweden ist und mein Pass aus Deutschland stammt. Die Nummern sollen allerdings gelöscht werden, wenn 4 Monate lang weder rein- noch raustelefoniert wurde. Ob interne Gespräche zählen, muss ich noch abwarten. (Aktualisierung vom 22.3.2011).


So habe ich sipcall.ch erfolgreich in meiner Fritz!Box Fon angemeldet und konfiguriert. Unter Proxy-Server kann man ebenfalls free1.voipgateway.org eintragen.

Österreich:
www.sipcall.at (072-Nummern, von mir noch nicht getestet. Hatte mich angemeldet und warte seit drei Tagen auf meine Nummer, die ich nie bekam.)
www.ahooly.com/?site=privat (Guthabenaufladung durch Reintelefonieren aus dem Postnetz, von mir noch nicht getestet)
www.sipgate.at (Fast identischer Auftritt wie Sipgate-Deutschland. Mich würde interessieren, ob Telefonate zwischen Sipgate-Deutschland und Sipgate-Österreich kostenlos sind)

Italien:
www.messagenet.it (Vorwahlen für Rom, Mailand, Turin, von mir getestet)

Großbritannien:
www.voipuser.org (0844-Nummern, wer reintelefoniert erhält Guthaben für das Raustelefonieren)
www.0870-free.co.uk (0870-, 0871-, 0845-, 0844-Nummern, von mir noch nicht getestet)
www.sipgate.co.uk (Sipgate sieht in jedem Land fast gleich aus)

Neuseeland:
www.2talk.co.nz (kostenlos nur solche, die wie Mobilfunknummern anfangen, von mir noch nicht getestet)

Wer will, kann ja probieren, ob seine Haustelefonanlage auch mit neuseeländischen Nummern funktioniert Lächeln.

Eigener SIP-Server mit Asterisk in der Fritz!Box oder auf dem PC: Es geht auch ganz ohne externen IP-Telefon-Provider, wenn man sich seinen eigenen Provider einrichtet. Wie es mit Asterisk unter Windows geht, habe ich unter http://elektronikbasteln.pl7.de/eigener-voip-provider.html beschrieben. Nachteilig dabei ist, dass die ganze Zeit ein Rechner durchlaufen muss. Asterisk lässt sich aber in der Fritz!Box installieren. Anleitungen dazu habe ich unter http://www.juerging.net/projekte/Fritzbox-Asterisk/ und http://www.backenhoernchen.de/ ... howto gefunden.

Soll ich auf ein Festnetz-Anschluss verzichten und nur noch über VoIP telefonieren? Das kommt auf das individuelle Telefonverhalten an. Ich würde meinen IP-Telefon-Provider und meine Technik mindestens ein halbes Jahr auf  Zuverlässigkeit testen. Zur Not ist man für wichtige Telefonate immer noch über das Handy erreichbar. Es besteht ja auch das Problem einen ADSL-Anschluss ohne Telefonanschluss zu bekommen. In jedem Land ist dies zudem anders geregelt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 16. März 2015 um 11:35 Uhr
 

3. Februar 2017

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